
Im Monatsmagazin Merci sprechen wir ja immer wieder über Farben – heute möchte ich das Thema Farbe auch einmal hier im Blog aufgreifen.
Guten Tag, hier ist Tsukamoto von Merci.
Rot
Rot wird auch als „Verkaufsfarbe“ bezeichnet.
Dass in Werbung für Sales so viel Rot verwendet wird, liegt nicht nur daran, dass es auffällt.
Rot regt die Kauflust an, wirkt anregend und bringt Menschen dazu, aktiv zu handeln.
Deshalb hat es die Kraft, unentschlossene Kundinnen und Kunden schneller zu einer Kaufentscheidung zu bewegen.
Außerdem vergeht die Zeit gefühlt schneller, wenn man von Rot umgeben ist. Daher wird Rot in der Inneneinrichtung eingesetzt, wenn etwa die Gästefluktuation in einem Lokal erhöht werden soll.
Rot ist die intensivste und auffälligste Farbe.
Zudem zieht sie die Blicke auf sich und bleibt gut im Gedächtnis.
Deshalb wird Rot als Signal für Dringlichkeit genutzt – bei Ampeln, Verkehrsschildern oder Feuerwehrfahrzeugen. Auch Not-Aus-Schalter und Fehlerleuchten sind grundsätzlich rot.
Rot fördert die Ausschüttung von Adrenalin, erhöht Blutdruck und Puls und steigert Anspannung und Erregung.
Rot ist außerdem eine aggressive Farbe und weckt Tatkraft, Selbstvertrauen und Kampfgeist.
Wegen dieser kraftvollen und aktiven Wirkung wird Rot häufig in Firmenlogos verwendet und kommt auch bei Sport- und Freizeitartikeln zum Einsatz.
Andererseits sollte man Rot meiden, wenn Ruhe, Entspannung oder Besonnenheit gefragt sind.
Außerdem kann Rot negative Effekte wie Übererregung, Ermüdung oder Ärger hervorrufen – deshalb ist bei Flächenanteil und Einsatzsituation Vorsicht geboten.
Farbwirkungen haben immer zwei Seiten. Schön wäre es, diese Eigenschaften zu verstehen und sie gezielt einzusetzen!











